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Mittwoch, 13. Dezember 2017

Die Kinderkrippe „Wiegestube“


Die Wiegestube der Rudolf Steiner Schule Nürnberg steht unter der Trägerschaft des Rudolf Steiner Schulvereins Nürnberg e.V. und ist dem Kindergarten angegliedert. Handlungsgrundlage unserer Pädagogik sind die wesentlichen Entwicklungsbedürfnisse der Kinder in den ersten drei Lebensjahren. Die Impulse, die Rudolf Steiner dazu gegeben hat, spielen dabei eine entscheidende Rolle.

 

Die besonderen Bedürfnisse der kleinen Kinder werden in der Wiegestube berücksichtigt. Die Kinder in diesem Lebensalter haben ein inneres Bedürfnis nach Urvertrauen und Geborgenheit, Liebe und Zuwendung, Harmonie und Freude, Sicherheit und Wahrhaftigkeit. Diesen elementaren Bedürfnissen wollen wir gerecht werden. Wir achten das Wesen des Kindes, indem wir es in seinen Entwicklungsschritten unterstützen und begleiten, ihm Zeit und Ruhe geben und seine Eigenständigkeit fördern. Unsere Wiegestube will den Kindern einen Familien ergänzenden Lebensraum bieten und durch das aktive Vorbild der tätigen Menschen Gemeinschaftsfähigkeit veranlagen, soziales Lernen ermöglichen, den Kindern Vertrauen in die Welt geben und Orientierungshilfe sein.


Wir begegnen den Eltern mit Wertschätzung, beraten, begleiten und unterstützen sie. Optimale Bedingungen entstehen, wenn alle Beteiligten Waldorfpädagogik wollen und Verantwortung für das Wesen der Waldorfkinderkrippe übernehmen.


Grundlage unseres pädagogischen Verständnisses ist die von Rudolf Steiner begründete Anthroposophie und die daraus hervorgegangene Waldorfpädagogik. Die pädagogischen Ausführungen zur Bedeutung der ersten drei Lebensjahre des Kindes von Karl König und Emmi Pikler finden Eingang. Unsere Pädagogik ist christlich orientiert, aber nicht konfessionell gebunden. Die Jahresfeste in ihrer ursprünglichen Bedeutung sowie der durch die Natur vorgegebene Jahreslauf sind Bestandteile der Arbeit und werden den Kindern durch Lieder, Sprüche, Handgestenspiele und die Gestaltung der Räume nahegebracht. Dankbarkeit und Ehrfurcht vor der Schöpfung wachsen durch das tägliche Erleben und Tun.