Handarbeiten
Jungen und Mädchen, durchschnittlich 18 Schüler, werden von der 1. bis 8. Klasse
zwei Stunden wöchentlich unterrichtet, dabei liegt unsere Blickrichtung auf einer entwicklungsfördernden, therapeutischen Wirkung der Handarbeit.
Durch ein sinnvolles, „tätiges Begreifen“ werden auf natürliche und selbstverständliche
Weise die kognitiven Fähigkeiten der Schüler gefördert, denn durch nichts ist die Logik zu ersetzen, die in den Werkvorgängen verborgen ist.
Jede künstlerische Handlung wirkt von der Mitte des Menschen her harmonisierend und
verbindend, insbesondere als Ausgleich zu den heutigen Herausforderungen und Lebensgewohnheiten.
Daher achten wir in diesem Fach besonders auf
- kindgemäße und die Seele ansprechende Gegenstände
- die richtige Anwendung der traditionellen Kulturtechniken: Stricken, Häkeln, Sticken, Hand- und Maschinennähen
- die Stärkung der Willenskräfte
- Verständnis für Schönheit und sinnvolle Gestaltung
- die Entwicklung von Phantasie, sowie Liebe und Freude am geschaffenen Werk
- ein achtsames, soziales Miteinander, die Wertschätzung der Anderen und ihrer Fähigkeiten.
